HINTERGRUND: Aufgrund der vielseitigen motorischen und nicht-motorischen Symptome, welche mit einem Parkinson-Syndrom (IPS) einhergehen, sind gerade diese PatientInnen, welche an solch einer Erkrankung leiden, gefährdet an verschiedenen Arten von Verkehrsunfällen (VU) beteiligt zu sein. Aus diesem Grund haben IPS-PatientInnen ein höheres Risiko, Einbußen in ihrer persönlichen Freiheit zu erfahren und damit wichtige Aspekte ihrer Lebensqualität zu verlieren. FRAGESTELLUNG: Ziel der Studie war, Prävalenz und Inzidenz von schweren Verkehrsunfällen bei IPS-PatientInnen zu erforschen, und diese mit PatientInnen, welche an rheumatoider Arthritis (RA) leiden, und älteren Kontrollpersonen zu vergleichen. Zusätzlich wurden die Verletzungsmuster und die Verletzungsschweregrade der StudienteilnehmerInnen erhoben und zwischen den verschiedenen Gruppen verglichen. METHODE: Retrospektive Erhebung des Krankheitsverlaufes von verunfallten, unfallchirurgisch stationär über einen Zeitraum von 10 Jahren am Universitätsklinikum Graz aufgenommenen IPS-PatientInnen, RA-PatientInnen sowie alters- und geschlechtsgematchedten KontrollpatientInnen ohne RA-oder IPS. Die Verletzungen wurden vier verschiedenen Körperregionen zugeteilt und mittels des Injury Severity Score (ISS) wurde der Schweregrad der Verletzungen berechnet. ERGEBNISSE: 18 IPS-PatientInnen, 173 ältere Kontrollpersonen und keine RA-PatientInnen wurden in den letzten zehn Jahren aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls stationär an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Graz aufgenommen. IPS-PatientInnen wurden signifikant häufiger aufgrund VU-bedingter Verletzungen stationär aufgenommen als gesunde Kontrollpersonen (p
| Date of Award | 2014 |
|---|
| Original language | German (Austria) |
|---|
| Awarding Institution | |
|---|
| Supervisor | Carl Homann (Supervisor) |
|---|
Verkehrsunfälle bei PatientInnen mit Morbus Parkinson
Fink, L. (Author). 2014
Student thesis: Diploma thesis