Hintergrund: Die Funktion des Gefäßendothels stellt einen wichtigen Prädiktor für das Risiko von kardiovaskulären Ereignissen in Hochrisikogruppen dar. Zur nicht-invasiven Beurteilung der Endothelfunktion kommen häufig Methoden wie die flussvermittelte Vasodilatation (FMD), die endothelunabhängige Dilatation (NMD) sowie die periphere arterielle Tonometrie (Endo-PAT) zur Anwendung. Mittels Pulswellengeschwindigkeit (PWV) kann zudem die Gefäßsteifigkeit beurteilt werden. Ziel: Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den direkten Vergleich nicht invasiver Methoden zur Messung der Endothelfunktion in einer gesunden Kohorte, einer Kohorte mit Atherosklerose und einer Kohorte von Menschen mit T2DM herzustellen und die Ergebnisse dieser drei Gruppen miteinander zu vergleichen. Material und Methoden: In dieser monozentrischen 3-armigen Studie wurden 60 Personen in 3 Kohorten zu je 20 Personen eingeschlossen. Kohorte 1 (n=20, 13 weiblich, Alter 32 ± 9 Jahre) bestand aus gesunden Personen, Kohorte 2 (n=20, 13 Frauen, Alter 63 ± 7 Jahre) umfasste Patient*innen mit T2DM und Kohorte 3 (n=20, 8 Frauen, Alter 59 ± 7 Jahre) bildete Patient*innen mit Atherosklerose ab. Die Proband*innen der drei Kohorten unterzogen sich denselben nicht-invasiven Messmethoden zur Evaluierung der Endothelfunktion. Im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung der Brachialarterie erfolgte die Messung der FMD sowie der NMD nach Applikation von Nitroglycerin. Die Pulswellenanalyse, einschließlich Aorten-PWV, Augmentationsindex und Pulsdruck, erfolgte durch das oszillometrische Gerät Mobil-O-Graph® und die Auswertung durch eine automatisierte Analyse. Ergebnisse: Es zeigten sich signifikante Unterschiede in der PWV im Vergleich aller Kohorten (p=
| Date of Award | 2022 |
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| Original language | German (Austria) |
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| Supervisor | Harald Sourij (Supervisor) & Norbert Tripolt (Co-supervisor) |
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Vergleich verschiedener Methoden zur Messung der Endothelfunktion
Lenz, J. (Author). 2022
Student thesis: Diploma thesis