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Studie zu Kohärenzsinn und kognitiver Leistungsfähigkeit in der Grazer Bevölkerung - Ergebnisse der Graz Study on Health and Aging

  • Yannick Matteo Bolz

Student thesis: Diploma thesis

Abstract

Hintergrund 1970 entwickelte Aaron Antonovsky das Modell der Salutogenese sowie das Konzept des Kohärenzsinns. Durch zahlreiche Studien konnte der Kohärenzsinn als protektiver Faktor für Gesundheit bis ins hohe Alter bestätigt werden. Er unterstützt den adäquaten Einsatz von Ressourcen und den Umgang mit Herausforderungen des Lebens. Seine Entstehung wird nach Antonovsky maßgeblich von generellen Widerstandsressourcen beeinflusst, zu denen auf individueller Ebene auch die Intelligenz gehört. Es gibt jedoch nur sehr wenige Studien, die sich mit dem Zusammenhang von Intelligenz und Kohärenzsinn beschäftigen. Ziel der Studie Ziel der Studie ist es, mögliche Zusammenhänge zwischen dem Kohärenzsinn, der kognitiven Leistungsfähigkeit (Intelligenz), Persönlichkeitsfaktoren und der Selbstwirksamkeit zu untersuchen. Methoden Die Studie wurde im Rahmen der „Graz Study on Health and Aging“ umgesetzt. Die Stichprobe umfasste 100 Personen (63 weiblich) über 45 Jahren, welche Fragebögen zum Kohärenzsinn (SOC), zur Persönlichkeit (Big Five) und der Selbstwirksamkeit (SE) bearbeiteten, sowie einen Intelligenztest (WASI II) absolvierten. Im Anschluss wurden die Ergebnisse auf Zusammenhänge mit dem Statistikprogramm SPSS untersucht. Ergebnisse Die Auswertung ergab keine Zusammenhänge zwischen dem Kohärenzsinn und der Intelligenz. Jedoch fanden sich signifikante Zusammenhänge zwischen dem Kohärenzsinn und der Selbstwirksamkeit (r = 0,472, p
Date of Award2022
Original languageGerman (Austria)
Awarding Institution
  • Medical University Graz
SupervisorChristian Fazekas (Supervisor) & Franziska Matzer (Co-supervisor)

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