In den letzten Jahrzehnten ist der Bedarf an rekonstruktivem Knochenersatz weltweit gestiegen, bedingt durch demografische Veränderungen, zunehmende Traumata sowie tumorbedingte Knochendefekte. Gleichzeitig erweitern Fortschritte in der Chirurgie die Indikationsstellung, wodurch der Bedarf an geeigneten Ersatzmaterialien weiter zunimmt. Da autologes Gewebe nicht immer ausreichend verfügbar ist, gewinnen synthetische Implantate zunehmend an Bedeutung. Diese müssen sowohl strukturell als auch biomechanisch dem natürlichen Knochen möglichst ähnlich sein und Anforderungen wie Biokompatibilität, Sterilisierbarkeit, Stabilität und Individualisierbarkeit erfüllen. Im Rahmen des CAMed-Projekts wird die patientenspezifische Herstellung von Implantaten direkt in der Klinik mittels additiver Fertigung untersucht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf thermoplastischen Polymeren wie PEEK, PMMA und PETG, die bereits häufig in der rekonstruktiven Chirurgie eingesetzt werden. Trotz ihrer klinischen Relevanz bestehen bislang nur wenige Erkenntnisse zur maschinellen Bearbeitbarkeit dieser Materialien.
| Date of Award | 2026 |
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| Original language | German (Austria) |
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| Supervisor | Margit Pichelmayer (Supervisor) |
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Maschinelle Bearbeitbarkeit von 3D gedrucktem PEEK, PMMA und PETG mittels orthogonalen Schneidetests
Sonntagbauer, E. K. (Author). 2026
Student thesis: Diploma thesis