Hintergrund Insbesondere intensivgepflegte Frühgeborene weisen ein erhöhtes Risiko für Komplikationen wie Antibiotika-assoziierte Diarrhoe (AAD), nosokomiale Sepsis (LONS), Ventilator-assoziierte Pneumonie (VAP), Multiorganversagen (MODS von engl. multiple organ dysfunction syndromes) und nekrotisierende Enterokolitis (NEC von engl. neonatal necrotizing enterocolitis) auf. Diese Diplomarbeit hat das Ziel zu untersuchen, ob eine frühzeitige Probiotikatherapie mit Lactobacillus casei rhamnosus (LCR35) Komplikationen, welche im Rahmen einer neonatalen Intensivtherapie bei Frühgeborenen auftreten können, vorbeugen und behandeln kann. Methoden Es wurden retrospektiv die Daten aller Frühgeborenen mit einem Gestationsalter von über 32 Wochen herangezogen, die im Jahre 2005 bis 2015 geboren wurden und sich an der Klinischen Abteilung für Neonatologie Graz für mindestens sieben Tage auf der Intensivstation befanden. Alle Kinder erhielten während der gesamten Dauer ihres Aufenthalts Nystatin, Gentamycin und Lactobacillus casei rhamnosus zur Prophylaxe einer NEC. Diese wurden jeweils nach Geburtsgewicht berechnet und in dieser Dosierung bis zur Entlassung verabreicht. Untersucht wurde das Auftreten von AAD, LONS, VAP, MODS und NEC. Die Häufigkeit der Komplikationen wurde mit Daten aus der Literatur verglichen. Die Datenerhebung erfolgte mit dem Krankenhausinformationssystem openMedocs, die Analyse wurde mittels Microsoft Excel und SPSS durchgeführt. Zur Prüfung der statistischen Signifikanz (p
| Date of Award | 2019 |
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| Original language | German (Austria) |
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| Supervisor | Bernhard Resch (Supervisor) |
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Kann die Probiotikatherapie mit Lactobacillus casei rhamnosus Komplikationen bei intensivgepflegten Frühgeborenen reduzieren? Eine retrospektive Kohortenstudie an der Neugeborenen-Intensivstation im Zeitraum 2005 bis 2015
Laubenbacher, J. (Author). 2019
Student thesis: Diploma thesis