Hintergrund: Diastolische Herzinsuffizienz (HFpEF) geht häufig mit einem pulmonal- arteriellen Druck (PAWP) von >15 mmHg in Ruhe oder >25 mmHg bei Belastung einher. Der H2FPEF-Score, welcher auf klinischen Daten sowie Echokardiographie basiert, wurde für die Vorhersage eines HFpEF eingeführt. Die Belastungsuntersuchung kann eine frühe Linksherzinsuffizienz aufdecken, die in Ruhe nicht erkennbar ist. Unser Ziel war es, den diagnostischen Wert des H2FPEF-Scores zur Vorhersage eines erhöhten PAWP bei Belastung und seinen Zusammenhang mit Überleben, Belastbarkeit und Dyspnoe zu untersuchen. Methoden: Wir analysierten retrospektiv PatientInnen mit einem Ruhe mPAP 25 mmHg (AUC:0,569 (95%CI:0,439–0,699), p=0,320) bzw. (HR:0,88(0,32–2,43), p=0,807) nicht mit der Mortalität assoziiert waren. Im Gegensatz dazu waren der maximale CO (HR:0,88 (95%CI:0,78–0,99), p=0,041); der TPG/CO slope (HR:1,16 (1,04–1,29), p=0,010), der PAWP/CO slope >2WU (HR:4,07 (1,35–12,32), p=0,013) und der mPAP/CO Slope >3WU (HR:3,99(1,14–13,95), p=0,030) signifikant mit der Mortalität verbunden. Schlussfolgerung: Bei PatientInnen mit Belastungsdyspnoe ist der H2FPEF-Score ein Prädiktor für einen erhöhten PAWP bei Belastung und korreliert mit vielen Markern der Belastbarkeit, jedoch nicht mit der Gesamtmortalität, während die pulmonale Belastungshämodynamik signifikant mit der Gesamtmortalität assoziiert ist.
| Date of Award | 2024 |
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| Original language | German (Austria) |
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| Supervisor | Gabor Kovacs (Supervisor) & Katarina Eleonora Zeder (Co-supervisor) |
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Kann der nicht-invasive, klinische HFpEF Score einen erhöhten pulmonal arteriellen Verschlussdruck bei Belastung gemessen mittels Rechtsherzkatheter vorhersagen? – eine retrospektive Datenanalyse
Dür, D. J. (Author). 2024
Student thesis: Diploma thesis