Hintergrund: Derzeit gilt die Reverse Transkriptase (RT)-PCR als Goldstandard für den Nachweis von humanem Metapneumovirus (hMPV) in nasopharyngealen Proben. Mit kürzlich entwickelten monoklonalen Antikörpern können Oberflächenantigene von hMPV mittels eines direkten Immunfluoreszenztests (IF) nachgewiesen werden. Ziele der Studie: In dieser Studie wurde der neue IF-Test evaluiert und die Ergebnisse mit denen der real-time RT-PCR verglichen. Methoden: Insgesamt wurden 97 nasopharyngeale Proben sowohl mit dem neuen IF-Test, als auch mit der real time RT-PCR auf hMPV getestet. Zusätzlich wurden die Proben auf andere häufige Erreger von Atemwegsinfektionen getestet. Ergebnisse: Sechs Proben (6.2%) konnten auf Grund einer zu geringen Anzahl an Zellen im IF-Test nicht ausgewertet werden und wurden daher von der Untersuchung ausgeschlossen. Von den 91 gültigen Proben ergaben 3 (3.3%) ein positives Ergebnis für hMPV im IF-Test und der real time RT-PCR. Weiters zeigten 50 Proben (55%) im IF-Test eine unspezifische Färbung. Acht Proben wurden positiv auf RSV getestet (8.2%), zwei auf Bordetella pertussis (2.1%), eine auf Chlamydia pneumoniae (1.0%), und jeweils eine Probe ergab eine Koinfektion mit hMPV/RSV (1.0%) bzw. RSV/Chlamydia pneumoniae (1.0%). Zusammenfassung: Obwohl die Durchführung des IF-Tests größtenteils manuell erfolgt und die endgültige Beurteilung subjektiv ist, könnte der neue IF-Test auf Grund der Einfachheit der Handhabung und der kürzeren Dauer eine gute Alternative zur real time RT-PCR darstellen.
| Date of Award | 2011 |
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| Original language | German (Austria) |
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| Supervisor | Harald Kessler (Supervisor) |
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Detection of human metapneumovirus in the routine diagnostic laboratory
Kornberger, E. F. R. (Author). 2011
Student thesis: Diploma thesis