Zielsetzung Die Appendizitis ist der häufigste abdominelle chirurgische Notfall in der Kinder- und Jugendchirurgie. Hauptziel dieser Studie ist die Untersuchung der Zusammenhänge des Körpergewichts mit der Komplikationsrate und der Diagnosegenauigkeit bei Appendizitis im Kindes- und Jugendalter. Methoden Im Rahmen einer retrospektiven Studie wurden die Daten von 411 Patientinnen und Patienten, welche aufgrund einer Appendizitis operativ versorgt wurden, analysiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden anhand ihres BMI-Wertes in vier Perzentilengruppen eingeteilt: Untergewicht (n=27), Normalgewicht (n=280), Übergewicht (n=63) und Adipositas (n=41). Beurteilt wurden sowohl die Krankenhausaufenthaltsdauer, Dauer des Intensivstationsaufenthalts und die Komplikationsrate, als auch der Schweregrad von etwaigen Komplikationen. Die Diagnosegenauigkeit wurde anhand der sonographischen Darstellbarkeit der Appendix und der Rate der negativen Appendektomien gemessen. Auch Unterschiede bezüglich des Alters, des Geschlechts, des Grades der Appendizitis, der Laborwerte und der Operationsmethode wurden berücksichtigt. Ergebnisse Die sonographische Darstellbarkeit der Appendix war bei adipösen Personen signifikant schlechter als bei Personen anderer Perzentilengruppen (p
| Date of Award | 2022 |
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| Original language | German (Austria) |
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| Supervisor | Georg Singer (Supervisor) |
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Der Zusammenhang zwischen Körpergewicht, Diagnosegenauigkeit und Komplikationsrate bei Appendizitis im Kindes- und Jugendalter – Eine retrospektive Studie
Peschaut, T. (Author). 2022
Student thesis: Diploma thesis