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Retrospektive Analyse der eigenen Fälle nach offener Karpaldachspaltung: Inzidenz von Rezidiven

  • Daniel Georg Gmainer

Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit

Abstract

Einleitung Das Karpaltunnelsyndrom, welches eine Einengung des Nervus medianus im Karpaltunnel darstellt, gehört zu den häufigsten Operations-Indikationen, die an der Hand durchgeführt werden. Die Ursache dieses Syndroms liegt dabei meist in einer Druckschädigung des Nervs im Bereich des Karpaltunnels, welche durch verschiedene zugrundeliegende Pathologien ausgelöst werden kann. Nach primärer operativer Karpaldachspaltung klagt eine nicht zu vernachlässigende Anzahl an PatientInnen weiterhin über persistierende oder nach einem individuell unterschiedlichen symptomfreien Zeitintervall über wiederkehrende Beschwerden. Ziel dieser Studie ist, in Kombination mit bestehender Literatur, eine Unterteilung von Karpaltunnelsyndrom- Revisionsfällen zu erstellen und Unterschiede zwischen PatientInnen mit rezidivierenden und PatientInnen mit persistierenden Beschwerden zu ermitteln. Methoden Mittels einer Datenbankabfrage an der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Universitätsklinik für Chirurgie, Medizinische Universität Graz wurde die Anzahl an Karpaltunnelsyndrom-Fällen im Zeitraum von 2005-2015 ausgewertet. Bestehende Schwangerschaften und Komorbiditäten, die in ihrem klinischen Erscheinungsbild einem Karpaltunnelsyndrom ähneln konnten, wurden ausgeschlossen. Allgemeine Angaben zu PatientInnen, Zeitpunkte, Komorbiditäten und Angaben zur Operation, Symptomatik sowie klinische Zeichen, NLG Untersuchungen und Symptomentwicklung wurden mittels Microsoft® Excel® IBM SPSS Statistics Version 25 ausgewertet (Verwendung von Kolmogorov- Smirnov-Test, dann Chi-Quadrat-, Fisher-Exact-Test, bei ordinal skalierten Daten der Mann-Whitney-U-Test und bei Normalverteilung für intervallskallierte Daten der unabhängige t-Test). P-Werte ≤ 0,05 wurden als statistisch signifikant bewertet. Ergebnisse Von insgesamt 1266 operierten Händen entsprachen 53 Revisionsoperationen, welche mit dem aus der Literatur stammendem Kriterium zur Definition eines Rezidivs, in 18 Rezidive und 35 persistierende Karpaltunnelsyndrom-Fälle unterteilt wurden. Im Bezug auf die Fragestellung dieser Arbeit konnte festgestellt werden, dass sich die beiden Gruppen in den analysierten Parametern Schmerz und in intraoperativ festgestellten Ursachen signifikant unterscheiden. Während Vernarbungen im Vergleich zur Persistierenden-Gruppe mit 40%, bei 94% aller Rezidiv-PatientInnen zu finden waren (p=
Datum der Bewilligung2025
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Gradverleihende Hochschule
  • Medizinische Universität Graz
Betreuer/-inPetra Brinskelle (Betreuer*in) & David Benjamin Lumenta (Mitbetreuer*in)

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