Einleitung: Patienten mit Vorhofflimmern sind einem erhöhten Thrombembolierisiko ausgesetzt, welches anhand des CHA₂DS₂-VASc Scores evaluiert werden kann. Bei einem CHA₂DS₂-VASc Score ≥ 2 wird eine präventive antithrombotische Therapie empfohlen. Die Früherkennung von paroxysmalem Vorhofflimmern ist daher von großer Bedeutung, sie stellt sich jedoch aufgrund des oftmals asymptomatischen Auftretens (silent AF) als sehr schwierig dar. Zusätzlich besitzt die Diagnosestellung mittels 12-Kanal-EKG eine sehr geringe Sensitivität.1 Die Möglichkeit der Identifizierung von Patienten mit einem hohen Vorhofflimmer-Risiko, könnte, durch eine intensivere Herzrhythmusüberwachung dieser, zu einer früheren Entdeckung von unbemerktem paroxysmalem Vorhofflimmern beitragen. Ziele: Ziel dieser Studie war es, die Prävalenz von Vorhofflimmern in einem Patientenkollektiv mit erhöhtem KHK-Risiko zu erheben, Zusammenhänge von Vorhofflimmern mit anderen Erkrankungen zu identifizieren und eine mögliche Korrelation zwischen der Prävalenz von Vorhofflimmern und CHA₂DS₂-VASc zu untersuchen. Material und Methoden: In dieser retrospektiven Studie wurden 520 Patienten eingeschlossen, bei denen eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt wurde. Von diesen Patienten wurden relevante Daten zu Vorerkrankungen, Medikation und Untersuchungen erhoben und ausgewertet. Ergebnisse: 63% (n=326) der 520 untersuchten Patienten waren männlich, 37% (n=194) weiblich, das durchschnittliche Alter betrug 68,4±12,3 Jahre. Die Prävalenz von Vorhofflimmern betrug 27,5% (n=143), Frauen waren in etwa gleich häufig erkrankt wie Männer [w: 28,4%; m: 27,0%; (p=0,738)]. Für das Gesamtkollektiv konnte jeweils ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Prävalenz von Vorhofflimmern und chronischer Herzinsuffizienz (p
| Datum der Bewilligung | 2014 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Frank Heinzel (Betreuer*in) |
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Prävalenz von Vorhofflimmern bei Patienten mit Risikofaktoren für koronare Herzkrankheit und Thrombembolie
Wellie, B. (Autor/-in). 2014
Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit