Einleitung: Das Glaukom ist durch einen progressiven und unwiederbringlichen Verlust der retinalen Ganglienzellen, sowie typischen Veränderungen des Sehnervenkopfes, begleitet von Gesichtsfeldausfällen, einem erhöhten intraokulären Druck und oxidativem Stress innerhalb der Ganglienzellschicht, charakterisiert. In unserer Studie wurden die Stadien der frühen und der fortgeschrittenen hinteren Glaskörperabhebung (HGA) bei GlaukompatientInnen hinsichtlich des Alters mit einer Kontrollgruppe verglichen. Methoden: Die Beschaffenheit des Glaskörpers wurde mittels einer Kombination aus optischer Kohärenztomographie (OCT) und Ultraschall bestimmt. Durch die Kombination dieser Untersuchungsmethoden konnte die Glaskörperabhebung in “keine HGA”, “beginnende HGA” und “fortgeschrittene HGA” eingeteilt werden. Ergebnisse: Wir erhoben den Glaskörperstatus bei 48 PatientInnen mit Glaukom (Alter: Mittelwert 66,5 ± 11,9 Jahre) und verglichen die Ergbenisse mit einer zuvor gesammelten Kontrollgruppe mit 238 PatientInnen (Alter: Mittelwert 74,9 ± 8,8 Jahre), welche für eine Katarakt-Operation geplant waren. Eine ordinale Regressionsanalyse, adjustiert für die Parameter Alter, Achsenlänge des Bulbus und Geschlecht, zeigte, dass PatientInnen mit Glaukom eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit aufwiesen eine fortgschrittene HGA zu entwickeln, als jene in der Kontrollgruppe (OR=4.24, 95% CI: 1.83 – 9.81; p
| Datum der Bewilligung | 2016 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Georg Mossböck (Betreuer*in) & Christoph Schwab (Mitbetreuer*in) |
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Prävalenz der hinteren Glaskörperabhebung bei Glaukom- und KontrollpatientInnen
Schmidt, B. (Autor/-in). 2016
Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit