Einleitung: Das Polyzystische-Ovar-Syndrom (PCOS) betrifft ca. 10% der Frauen im reproduktiven Alter. Es ist gekennzeichnet durch Hyperandrogenismus, Ovulationsstörungen und polyzystische Ovarien. Zusätzlich liegen auch vermehrt metabolische Störungen wie Insulinresistenz (IR), viszerale Adipositas, Dyslipidämie und eine gestörte Glukosetoleranz vor. Ein hohes Risiko für frühe kardiovaskuläre Komplikationen ist bereits bekannt. Als zentraler Faktor wird, neben dem Androgenexzess, die Insulinresistenz angesehen. Methoden: 256 Probandinnen mit Verdacht auf PCOS wurden mittels metabolischer Parameter, Hormonstatus, oGTT, Hirsutismus-Score und Fragebögen phänotypisiert, anthropometrische Daten wurden erhoben. Die IR wurde mittels HOMA-Index erhoben. Ergebnisse: Nur 9% der PCOS-Patientinnen mit Insulinresistenz hatten einen pathologischen NBZ. Aufgrund der funktionellen Glukosestoffwechseldaten erhielten 34% der initial untersuchten Frauen Metformin. Davon wurden 43% bei eienr Kontrolle im Mittel nach 3 Monaten nachuntersucht. Der Gesamt-Testosteronspiegel sank unter Metformin-Einnahme im Mittel um 17%. Auch das mittlere freie Testosteron und die mittleren SHBG-Serumwerte wurden günstig beeinflusst. Eine starke Korrelation zwischen BMI und HOMA-Index war erkennbar (r2=0,49; p
| Datum der Bewilligung | 2011 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Barbara Obermayer-Pietsch (Betreuer*in) |
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Nüchternblutzucker und Risiko einer Insulinresistenz beim Polyzystischen-Ovar-Syndrom
Lerchbaumer, B. (Autor/-in). 2011
Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit