Die Leberfunktionsdiagnostik spielt eine zentrale Rolle in der Nachsorge von Lebertransplantierten, insbesondere zur Früherkennung von Komplikationen wie Organabstoßung oder Funktionsstörung des Transplantates. In dieser Pilotstudie wurden zwei Methoden zur Beurteilung der Leberfunktion miteinander verglichen, zusätzlich wurden diese auch mit Blutparametern verglichen: die Gd-EOB-DTPA-verstärkte Magnetresonanztomographie und der 13C-Methacetin-Atemtest. Die MRT ermöglicht die Beurteilung der hepatozellulären Funktion und der Gallenausscheidung unter Verwendung eines leberspezifischen Kontrastmittels. Der Atemtest untersucht den Abbau von Methacetin in den Hepatozyten. Ziel der Studie war es, die diagnostische Genauigkeit und Anwendbarkeit dieser Methoden in der Praxis zu prüfen. Im Rahmen der Studie wurden zehn Patient:innen postoperativ untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die MRT-basierte Funktionsbewertung (z.B. FLIS und relative Leberverstärkung) signifikante Korrelationen mit etablierten Laborparametern aufwies, während der Atemtest keine eindeutigen Korrelationen mit den anderen Parametern zeigte. Dennoch liefert der 13C-Methacetin-Atemtest wertvolle Informationen über die hepatozelluläre Funktion. Während die MRT genaue Bilder und quantitative Funktionsparameter liefert, überzeugte der Atemtest durch seine unmittelbare Messung der Hepatozytenfunktion. Die Erkenntnisse dieser Studie helfen bei der Verbesserung der Nachbehandlung nach Lebertransplantation und veranschaulichen das Potenzial für die Kombination der beiden Methoden.
| Datum der Bewilligung | 2025 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Michael Fuchsjäger (Betreuer*in) & Emina Talakic (Mitbetreuer*in) |
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Leberfunktionsdiagnostik nach Transplantation - eine vergleichende Pilot-Studie zwischen Gd-EOB-DTPA-MRT und 13C-Methacetin-Atemtest
Hohenberg, F. F. (Autor/-in). 2025
Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit