Einleitung: Der tragbare Cardioverter Defibrillator (WCD, LifeVest®) stellt eine Möglichkeit zur externen Monitorisierung und Defibrillation bei PatientInnen mit hohem Risiko für plötzlichen Herztod dar, wenn das hohe Risiko potentiell reversibel oder eine ICD-Implantation derzeit nicht möglich ist. Mittlerweile existieren Guidelines für den Einsatz des WCD, diese basieren jedoch nicht auf randomisierten Studien, sondern auf ExpertInnenmeinungen und Registerdaten. Methoden: Das Ziel dieser Studie war es, die Indikationen und Erfahrungen mit der Verwendung des WCD, seit der ersten Versorgung 2010 bis Mai 2015, in einem Tertiärzentrum zu beschreiben. Ergebnisse: In den Jahren 2010 bis Mai 2015 wurden 41 PatientInnen (62±12 Jahre; 9 Frauen) mit einem WCD versorgt. Die mediane Tragedauer betrug 58 [1; 380] Tage. Die häufigsten Indikationen waren: Ischämische Kardiomyopathie mit kürzlich durchgeführter PCI/CABG (27%), Verzögerung der indizierten ICD-Implantation (27%), ICD assoziierte Infektion (22%), akute Myokarditis (12%), schwere neu diagnostizierte nichtischämische Kardiomyopathie (5%) und seltene andere Indikationen (7%). Bei 83% der PatientInnen ereignete sich im Vorfeld der WCD-Versorgung eine maligen Arrhythmie. Die mittlere LVEF betrug 40±15%, der mediane CHA2DS2-VASc-Score 3 [2; 4]. Die mediane Compliance betrug 23,2h [0,4; 25,8]. Bezüglich der Compliance ergab sich kein Unterschied zwischen PatientInnen die kurzzeitig (
| Datum der Bewilligung | 2017 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Daniel Scherr (Betreuer*in) & Martin Manninger-Wünscher (Mitbetreuer*in) |
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Indikationen für und Erfahrungen mit dem Gebrauch des tragbaren Cardioverter Defibrillators bei PatientInnen mit hohem Risiko für plötzlichen Herztod – Erfahrungswerte eines tertiären Zentrums
Haider, C. (Autor/-in). 2017
Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit