Einleitung. In den letzten Jahrzehnten gab es bei der bipolar affektiven Erkrankung einen großen Wissenszuwachs – jedoch konnten bislang keine klinisch verwendbaren Marker identifiziert werden um klinische Symptome objektiv zu verifizieren, wie z.B. Blutwerte für Eisenmangel. Nicht zuletzt aus diesem Grund, sind gewonnene Informationen aus unterschiedlichen Selbst- und Fremdbewertungsinstrumenten umso wichtiger. Ziel. In der vorliegenden Arbeit wurden zum ersten Mal einzelne Items des Beck-Depressions-Inventars (BDI) mit der Hamilton Rating Scale for Depression (HRSD) verglichen. Außerdem wurden Einzelitems und die Gesamtscores der Manieskala Young Mania Rating Scale (YMRS) mit den Skalen Altman Self-Rating Mania Scale (ASRM) und der Manie-Selbstbeurteilungsskala (MSS) verglichen. Methode. PatientInnen mit bipolarer Störung bearbeiteten Selbstbeurteilungsskalen, welche mit von Fachpersonal durchgeführten Fremdratingsskalen verglichen wurden. Neben Spearman-Korrelationen wurden auch Sensitivität und Spezifität berechnet. Ergebnisse. Betreffend depressiver Symptome konnte eine hohe Korrelation zwischen dem Gesamtscore der HRSD und dem BDI gefunden werden (r=0.60, p
| Datum der Bewilligung | 2018 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Eva Reininghaus (Betreuer*in) & Frederike Fellendorf (Mitbetreuer*in) |
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Fremd- und Selbstbewertungsskalen bei bipolarer Störung
Thiele, C. M. (Autor/-in). 2018
Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit