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Die Problematik der langstreckigen Ösophagusatresie Eine retrospektive Studie

  • Teresa Christine Pranzl

Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit

Abstract

Hintergrund: Die langstreckige Ösophagusatresie kommt mit einer ein bis zwei prozentigen Häufigkeit aller Ösophagusatresien vor. Sie ist eine selten und kompliziert zu behandelnde Erkrankung, für die es noch kein standardisiertes Behandlungsverfahren gibt. Das Ziel dieser Diplomarbeit war, die Problematik der Long-Gap Atresie näher zu beleuchten und die existierenden Operationsmethoden anhand von zwei Fallbeispielen zu vergleichen. Methode: In dieser Arbeit wurden die Krankengeschichten von zwei männlichen Patienten mit einer langstreckigen Ösophagusatresie der kinder- und jugendchirurgischen Abteilung des Klinikums Klagenfurt zwischen 2005-2018 aufgearbeitet. Ergebnisse: Bei beiden Patienten mussten präoperativ die kurzen Ösophagusstümpfe elongiert werden, bevor eine erfolgreiche Anastomosierung möglich war. Beide Patienten litten an postoperativen Stenosen, einer postoperativ wiederkehrenden Fistel und gastroösophagealem Reflux. Schlussfolgerung: Bis jetzt gibt es noch kein standardisiertes operatives Management für die chirurgische Versorgung von PatientInnen mit langstreckiger Ösophagusatresie. Neben der aufwendigen Annäherung der beiden Ösophagusstümpfe stellen auch die postoperativen Komplikationen die behandelnden Ärzte/Ärztinnen vor eine schwierige Herausforderung. Die Behandlungsmethoden für die beiden Patienten waren sehr anspruchsvoll, doch es gelang der Erhalt der eigenen Speiseröhre.
Datum der Bewilligung2018
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Gradverleihende Hochschule
  • Medizinische Universität Graz
Betreuer/-inGünter Fasching (Betreuer*in) & Georg Singer (Betreuer*in)

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