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Der Einsatz von Ultraschall zur Beurteilung des Magenvolumens in der Anästhesie

  • Oleksandr Nastenko

Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit

Abstract

Die moderne Anästhesie erfordert eine sichere Atemwegskontrolle, insbesondere während operativer Eingriffe, bei denen durch die Narkose Schutzreflexe aufgehoben und die Spontanatmung beeinträchtigt werden. Ein zentrales Risiko im perioperativen Management stellt die pulmonale Aspiration von Mageninhalt dar, die trotz präoperativer Vorsichtsmaßnahmen auftreten kann. Gelangen Mageninhalte in die Lunge, kann dies zu schweren pulmonalen Komplikationen führen, insbesondere zur Aspirationspneumonie, die häufig eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich macht und mit einer erhöhten Mortalität assoziiert ist. Besonders gefährdet sind Notfallpatienten, Schwangere, adipöse Personen sowie Patienten mit gastrointestinalen Erkrankungen, da bei diesen Gruppen häufig unklar ist, ob der Magen zum Zeitpunkt der Narkoseeinleitung tatsächlich leer ist. Der präoperative Magenultraschall ermöglicht eine dynamische, patientennahe Beurteilung des aktuellen Mageninhalts direkt vor der Narkoseeinleitung. Auf dieser Basis kann das Aspirationsrisiko differenzierter eingeschätzt und das anästhesiologische Vorgehen gegebenenfalls angepasst werden, um das Risiko einer pulmonalen Aspiration zu reduzieren.
Datum der Bewilligung2026
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Gradverleihende Hochschule
  • Medizinische Universität Graz
Betreuer/-inHelmar Bornemann-Cimenti (Betreuer*in)

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