Einleitung: Körperliche Inaktivität ist eines der größten Gesundheitsprobleme des 21. Jahrhunderts. Personen, die keinem regelmäßigen, körperlichen Training nachgehen, unterliegen einem höheren Risiko, an Übergewicht, Diabetes Typ 2, Hypertension und Stoffwechselstörungen zu erkranken. Andererseits kommt es bei Sportlern durch exzessive Trainingseinheiten zu Komplikationen wie plötzlichem Herztod. Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkung von akuter Belastung und regelmäßigem Training auf die Hämostase zu beleuchten. Methoden: Auf der einen Seite wurde eine gründliche Literaturrecherche zum Thema Training und Hämostase durchgeführt. Auf der anderen Seite wurde in dieser Thesis die Studie „Auswirkung von körperlichem Training auf Mikropartikel und Thrombingeneration“ bearbeitet. Es wurden 30 trainierte Sportler im Rahmen der Aufnahmeprüfung zum Studium für Sportwissenschaften an der Karl Franzens Universität Graz mit 30 untrainierten Personen auf signifikante Unterschiede bei Blutgerinnungsparametern untersucht. Analysiert wurde mittels CAT-System nach Hemker in einem PPP- und MP-Reagens. Folgende Parameter wurden evaluiert: Lagtime, ETP, Peak, Time to Peak. Die Mikropartikelspiegel wurden mittels ELISA-Verfahren quantifiziert. Zusätzlich wurden die Prothrombinfaktoren F1+2, TAT, TFPI und FII bestimmt. Die Gruppe der Sportler musste außerdem anschließend an die Blutabnahme eine Fahrrad-Ergometrie durchführen. Hierbei wurden die Herzfrequenz (HFanf, HFmax, HFE3, HFd, HF40) und die Leistung (Pd, Pmax, Pmax/kg) sowie die Physical Working Capacity (PWC130,150,170), kHR, %HFmax und %Pmax bestimmt, um sie mit den Ergebnissen aus der Blutuntersuchung auf Korrelationen zu untersuchen. Ergebnisse: ETP, Peak und Time to Peak zeigten keine signifikanten Unterschiede. Es konnte jedoch eine Tendenz zu einem niedrigeren ETP der Sportler in beiden Reagentien festgestellt werden. Die Mikropartikel-ELISA waren in der Gruppe der Sportler (mean=10,5) im Vergleich zu den Untrainierten (mean=20,8) signifikant erniedrigt. Prothrombinfaktoren F1+2 und TAT zeigten eine signifikante Erhöhung bei den Sportlern (F1+2: p
| Datum der Bewilligung | 2011 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Christina Cimenti (Betreuer*in) & Eugen Muntean (Betreuer*in) |
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Der Einfluss von sportlicher Aktivität auf die Hämostase
Schretter, M. C. (Autor/-in). 2011
Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit