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Der Effekt positiver Emotionen auf das Schmerzempfinden bei chronischen Schmerzen

  • Eldar Levic

Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit

Abstract

Hintergrund: Schmerzen sind das Symptom, mit dem Ärztinnen und Ärzte weltweit am häufigsten konfrontiert werden. Chronischer Schmerz ist sogar als eigenes Krankheitsbild anzusehen, bei dem neben der biologischen Komponente auch psychologische und soziale Faktoren in der Entstehung und Erhaltung mitspielen. Neben vielen medikamentösen Therapien rücken auch immer mehr alternative Behandlungsformen in den Vordergrund, die diese anderen Faktoren berücksichtigen. Eine Gruppe davon sind die psychologischen Therapien, die vor allem auf mehr Positivität und eine bessere Lebensqualität abzielen. Methoden: Es wurde eine systematische Literaturrecherche in der Datenbank PubMed durchgeführt. Dabei wurden in einem mehrstufigen Screeningprozess 15 Arbeiten identifiziert, welche die Basis dieser Arbeit bilden und eine Zusammenfassung und Gegenüberstellung der Ergebnisse darstellen. Ergebnisse: Die Resultate dieser Untersuchung zeigen, dass eine Effektivität auf das Schmerzempfinden bei chronischen Schmerzpatientinnen und -patienten durchaus gegeben ist. Jedoch sind die erhobenen Ergebnisse nicht in allen Fällen statistisch relevant. Diskussion: Trotz der teilweise positiven Ergebnisse ist ein Vergleich aufgrund der Heterogenität der Arbeiten schwer möglich. Für die zukünftige Forschung wäre eine Vereinheitlichung der Interventionen ein erstrebenswertes Ziel, aber ebenso das Einbeziehen größerer Studienpopulationen. Als übergeordnetes Ziel wäre zu nennen, inwiefern sich diese Form der Therapie auf den Schmerzmittelbedarf bei Patientinnen und Patienten auswirkt.
Datum der Bewilligung2023
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Gradverleihende Hochschule
  • Medizinische Universität Graz
Betreuer/-inHelmar Bornemann-Cimenti (Betreuer*in) & Kordula Lang-Illievich (Mitbetreuer*in)

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