Einleitung In Österreich wird bis 2050 ein deutlicher Mehrbedarf an Pflegepersonen erwartet. Künstliche Intelligenz (KI) kann Pflegeprozesse unterstützen, das Personal entlasten und die Versorgungsqualität verbessern. Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration ist jedoch die Akzeptanz durch Pflegepersonen. Diese Arbeit untersucht daher, welche Faktoren die Akzeptanz von KI im Pflegeprozess im Krankenhaus beeinflussen. Methode Diese Arbeit untersucht, welche Faktoren die Akzeptanz von KI im Pflegeprozess im Krankenhaus beeinflussen. Ziel war es, den aktuellen Forschungsstand aufzuzeigen und Einflussfaktoren anhand des UTAUT-Modells zu identifizieren. Dafür wurde ein Scoping Review nach PRISMA-ScR durchgeführt, basierend auf einer systematischen Literaturrecherche in PubMed, CINAHL und Cochrane. Eingeschlossen wurden 18 Primärstudien mit Fokus auf Pflegepersonen im Krankenhaus. Ergebnisse Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Pflegepersonen KI grundsätzlich positiv gegenüberstehen, sofern sie einen klaren Nutzen erkennen. Entscheidend für die Akzeptanz sind vor allem die erwartete Leistungsverbesserung, die einfache Bedienbarkeit sowie die Einbindung in bestehende Prozesse. Unterschiede nach Erfahrung, Bildung und Art des Krankenhauses bestätigen den Einfluss der individuellen Faktoren. Insgesamt zeigt sich, dass die Einführung von KI weniger ein technisches als organisatorisches und lernbezogenens Projekt ist. Sozialer Einfluss wirkt unterstützend, ist jedoch weniger stark ausgeprägt. Diskussion Diese Ergebnisse stimmen ebenfalls mit aktuellen Forschungsergebnissen, welche ab Juli 2025 publiziert wurden, überein. Wie in vergleichbaren Studien zeigt sich, dass Schulungen, technische Infrastruktur, Datenschutz und klare Zuständigkeiten für die tatsächliche KI-Nutzung entscheidend sind. Schlussfolgerung Die Arbeit zeigt, dass die Akzeptanz von KI in der Pflegepraxis vor allem vom erwarteten Nutzen, der Benutzerfreundlichkeit sowie einer guten Integration in bestehende Arbeitsabläufe abhängt. Unterstützung durch Kolleg*innen und Führungskräfte sowie geeignete technische und organisatorische Rahmenbedingungen, insbesondere Schulungen und klare Verantwortlichkeiten, sind entscheidend, damit KI im Pflegealltag tatsächlich eingesetzt wird.
| Datum der Bewilligung | 2026 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Daniela Schoberer (Betreuer*in) & Gerhilde Schüttengruber (Mitbetreuer*in) |
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Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz im Pflegeprozess Einflussfaktoren im Krankenhaussetting
Korndon, V. (Autor/-in). 2026
Studienabschlussarbeit: Masterarbeit