Hintergrund: Frühgeborene unter 1500 Gramm (very low birth weight – VLBW) entwickeln während ihres Krankenhausaufenthaltes aufgrund ihrer Unreife häufig Komorbiditäten wie Nekrotisierende Enterokolitis (NEK), Early Onset Sepsis (EOS), Late-Onset Sepsis (LOS), Atemnotsyndrom des Neugeborenen (IRDS) , Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) und Frühgeborenen-Retinopathie (ROP). Besonders Retinopathien werden durch die Höhe und die Dauer der Sauerstoffzufuhr beeinflusst. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob Unterschiede bezüglich der Morbidität, insbesondere der Frühgeborenen-Retinopathie vor (Sauerstoffsättigungsalarmgrenzen 85-95% mit Zielbereich 88-92%) und nach der Erhöhung der Sättigungsgrenzwerte (Alarmgrenzen 89-95% mit Zielbereich 90-95%), bestehen. Studienpopulation und Methoden: Es wurden retrospektiv die Daten aller Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm herangezogen, die in den Jahren 2016 bis 2019 an der Neonatologie am LKH Graz intensivmedizinisch versorgt wurden, und diese in 2 Gruppen geteilt: 2016/17 (alte Sättigungsgrenzwerte) und 2018/19 (neue Sättigungsgrenzwerte). Folgende perinatale und neonatale Parameter wurden erhoben und verglichen: Geschlecht, Gestationsalter, Geburtsgewicht, Small for Date (Gewicht
| Datum der Bewilligung | 2021 |
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| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Gradverleihende Hochschule | - Medizinische Universität Graz
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| Betreuer/-in | Bernhard Resch (Betreuer*in) |
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Änderung der Sauerstoffsättigungsgrenzwerte an der neonatologischen Intensivstation und Einfluss auf Kurz- und Langzeitmorbiditäten und die Mortalität von very- low-birth-weight Frühgeborenen Eine retrospektive monozentrische Untersuchung an der Neonatologie Graz
Pasterk, A. (Autor/-in). 2021
Studienabschlussarbeit: Diplomarbeit